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<pre>Ganz offensichtlich hat Markus Weinzierl somit aus der personellen Not eine Tugend gemacht: Da sich derzeit fast die gesamte Offensivabteilung (Bobadilla, Caiuby, Finnbogason, Koo) entschuldigt in den Krankenbetten rekelt, muss sich die Mannschaft vorübergehend als ein Bollwerk inszenieren.  <p> Erneut ist dem Altmeister somit offenbar daran gelegen, es seinem Nachfolger so schwer wie nur irgend möglich zu machen: Wurde einstmals bereits Pep Guardiola der Staffelstab als Triple-Sieger überreicht, könnte es Niko Kovac demnächst mit ebenso großen Fußstapfen zu tun bekommen.  <p>  Eintrachts neuer Coach Adi Hütter hat die neue Linie und Ausrichtung noch nicht gefunden. Er sucht noch immer die richtige Formation – personell wie taktisch. Es muss einen Mix zwischen gebotener Vorsicht und nötigem Risiko sein. <p> Wie zum Beweis der konditionellen Topform schlugen die Fuggerstädter zuletzt auch in Gelsenkirchen erst unmittelbar vor dem Abpfiff zurück: Auf den späten Rückstand hatten die Gäste vor Wochenfrist eine noch spätere Antwort zu geben gewusst. <p>  Mit dem FC Ingolstadt ist der Tabellenvorletzte in der Bankenmetropole zu Gast, doch angesichts der zuletzt gezeigten Vorstellungen sollten die Schanzer nicht auf die leichte Schulter genommen werden.  </pre>


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<pre>Nach vier Runden hält F95 weiterhin bei erst einer Niederlage. Am vorigen Wochenende erkämpfte sich die Mannschaft von Friedhelm Funkel einen Punkt beim VfB Stuttgart.  <p> Dabei können die Niedersachsen freilich darauf verweisen, dass sich auch die zuletzt abgelieferten Leistungen stets als wettbewerbsfähig erwiesen. Wird vom 0:4-Debakel in Bremen einmal abgesehen, hatte sich das Team auch bei den sich mehrenden Fehlschlägen teuer verkauft.  <p>  Dass dieser schon bei Dolls Einstand gelingt, ist aber schwer vorstellbar, nachdem der Gegner Leipzig heißt. <p> – Nach dem 1:4 gegen eine Münchener C-Elf kündigte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic seiner Mannschaft die gute Laune auf. <p>  „Nach der Pause hat der FC [Köln; Anm. d. Red.] uns mehr unter Druck gesetzt, über 90 Minuten gesehen, war der Sieg aber auch in der Höhe verdient.  </pre> 


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<pre> Dabei hatte es am vergangenen Samstag zunächst überhaupt nicht nach einem Freudentag für die Norddeutschen ausgesehen; nach einem Doppelschlag der Rheinhessen liefen die schläfrig gestarteten Gastgeber nach einer reichlichen halben Stunde plötzlich einem 0:2-Rückstand hinterher.  <p> Der unverhoffte Torrausch wurde zum Beleg, dass die vorherige Durststrecke tatsächlich nur dem ungünstig getimten Spielplan geschuldet war; gegen Hertha, Schalke, Bayern und Leverkusen hatten die FC-Kicker zuvor vier Heim-Niederlagen am Stück kassiert.  <p>  „Halbzeit: HSV über 0.5 Tore“ zu einer Quote von ungefähr 1.78 ist etwas unkonventionell, hat aber definitiv Hand und Fuß – zumindest aus einer rein statistischen Perspektive. Denn tatsächlich haben die Gladbacher in 5 ihrer letzten 6 Ligaspiele nach der Pause mindestens ein Gegentor kassiert. <p>  Es kam jedoch ganz anders. Das 2:1 in Wolfsburg bringt neue Motivation. Die Mannschaft, durch Verletzungen und Erkrankungen stark ersatzgeschwächt, steckte auch das frühe 0:1 weg und kämpfte sich zurück. <p>  Wie das eingangs erwähnte Beispiel Lucien Favre gezeigt hat, sollten sich aber auch erfolgreiche Fußball-Lehrer ihrer Sache nie zu sicher seinâ€¦  </pre>


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<pre> Die „96er“ waren in der vorigen Saison mit zwei „Dreiern“ und sechs Unentschieden eines der auswärtsschwächsten Teams der Bundesliga — nur Mainz, der HSV, Freiburg und der FC Köln waren in der Ferne noch schlechter.  <p> Video: Wenn Niko Kovac bei der Eintracht auf Niko Kovac trifft… (Quelle: YouTube/Eintracht Frankfurt)   <p> Apropos Simon Zoller, seinen verletzten Torjäger vermisst Bochum sehr. Noch Monate lang wird er nicht mit dabei sein können. Sebastian Polter muss für ihn in die Bresche springen, gegen Frankfurt erzielte er seinen zweiten Saisontreffer. <p>  Auf eben diese müssen notwendigerweise jedoch die Gastgeber setzen, die nach der enttäuschenden Niederlage in Augsburg in der Bringschuld stehen — die zuvor aber auch schon mehrfach bewiesen, auch in bedrängter Lage durchaus zum Liefern befähigt zu sein.  <p> Am Ende nutzte es nichts, dass die Gäste einen 0:2-Rückstand aufholen konnten. Daniel Caligiuri traf kurz vor Spielende per Foulelfmeter zum 3:2 für die Schalker. Zuvor hatten Caiuby und Michael Gregoritsch für den Ausgleich gesorgt.  </pre>


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<pre> Von den verständlicherweise nicht zu einhundert Prozent eingeschliffenen Abläufen der bunt zusammengewürfelten Startelf konnten die bayrischen Schwaben lediglich in der Anfangsphase profitieren — die beherzte Gegenwehr hielt gerade einmal eine reichliche halbe Stunde an.  <p> Keven Schlotterbeck traf mit Ablauf der 120. Minute zum 2:2 und es ging ins Elfmeterschießen. Höler und Jeong vergaben zwar, doch da beim Zweitligisten noch mehr Fehlschüsse gezählt wurden, buchten die Süddeutschen das Achtelfinale.  <p>  Die vorletzte Englische Woche des Jahres wird mit einem Sechs-Punkte-Kracher zu Ende gebracht. <p>  Die jüngste 0:1-Pleite beim HSV scheint die Wettanbieter nun jedoch daran zweifeln zu lassen, dass Augsburg die gute Bilanz gegen Gladbach am Samstag weiter ausbauen wird können.  <p> Die Mannschaft von Andre Breitenreiter hat die zweitwenigsten Tore aller Heimmannschaften der Bundesliga erzielt. Lediglich der VfB Stuttgart traf noch seltener (3 Tore).  </pre>


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